Dreimal an einem Nachmittag rückt die Polizei zum Torvet in Trondheim aus, weil sich wieder einmal Gruppen zu Schlägereien zusammenrotten. Die Beteiligten sind der Polizei „gut bekannt“, mehrere von ihnen wegen Drogenhandels und Ordnungsstörungen. Am Ende gibt es keine Anzeige, keine Festnahmen, nur eine verwischte Spur von Gewalt und Hilflosigkeit. Warum wundert uns das nicht mehr?
In jedem dieser wiederkehrenden Vorfälle steckt mehr als nur ein kleiner Nachmittagskrawall. Sie sind ein Symptom eines gesellschaftlichen Zusammenbruchs, den wir in unseren Städten Tag für Tag beobachten, aber politisch nicht benennen wollen. Ein zentraler Platz im Herzen einer norwegischen Großstadt, der wieder zum Schauplatz von Schlägereien zwischen polizeibekannten Personen wird – das ist keine lokale Störung, sondern der Ausdruck einer tiefgreifenden Desintegration.
Allzu lange haben wir geglaubt, dass wir soziale Probleme durch bloße Großzügigkeit und durch das Beschwören von Toleranz lösen können. Diese naive Haltung hat dazu geführt, dass öffentliche Räume wie der Torvet, die einst der Begegnung aller Bürger dienten, zu No-go-Zonen für normale Familien werden. Wer abends mit Kindern über den Platz gehen will, trifft auf eine aggressive Grundstimmung, auf Gruppen, die für Drogenhandel und Schlägereien bekannt sind – und auf eine Polizei, die nur noch hinterherfährt, aufräumt und keine Strafverfolgung mehr einleitet.
Wir müssen endlich die Ursachen beim Namen nennen: Eine Politik der unkontrollierten Immigration, die nicht auf Integration, sondern auf bloße Unterbringung setzt, hat dazu geführt, dass parallelgesellschaftliche Strukturen entstehen, für die der öffentliche Raum lediglich ein Ort der Konfrontation ist. Wenn die Polizei selbst einräumt, dass die Beteiligten „gut bekannt“ sind, dann zeigt das: Die Strafverfolgung ist gescheitert. Man belohnt Wiederholungstäter mit milder Duldsamkeit, statt sie durch entschlossene Ausweisung oder Konsequenz aus dem öffentlichen Leben zu entfernen.
Und jedes Mal, wenn jemand den Mut fände, diese Zustände zu kritisieren, wird sofort der Vorwurf der „Fremdenfeindlichkeit“ erhoben. Dabei geht es nicht um Hass, sondern um die Verteidigung unserer Lebensweise, um die Sicherheit unserer Mitbürger, um die Bewahrung dessen, was eine Gemeinschaft zusammenhält. Wir müssen endlich den Mut zur Wahrheit aufbringen: Der Torvet ist kein multikultureller Ort der Begegnung mehr – er ist zum Brennpunkt einer gescheiterten Integrationspolitik geworden, die auf Kosten der alteingesessenen Bevölkerung geht.
Quelle: Adresseavisen

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