Tag: Gefährder

  • PST: Vorläufig keine Änderung der Bedrohungslage in Norwegen

    PST: Vorläufig keine Änderung der Bedrohungslage in Norwegen

    Ein Terroranschlag in Berlin – und die norwegische Sicherheitspolizei PST sieht keinen Grund, die Bedrohungslage für Norwegen auch nur anzutasten. Dieser nüchterne Befund ist kein Zeichen von Kontrolle, sondern das Eingeständnis eines Dauerzustands, an den sich Politik und Gesellschaft abgestumpft gewöhnt haben.

    Die Botschaft des PST ist klar: Die Gefahr durch extreme Islamisten bleibt unverändert hoch, ein Anschlag in Norwegen innerhalb dieses Jahres gilt weiterhin als möglich. Gewalttaten dieser Art sind ausnahmslos verabscheuungswürdig und durch nichts zu rechtfertigen. Darüber besteht kein Zweifel. Entscheidend ist aber, was aus dieser Feststellung folgt – oder vielmehr, was nicht folgt.

    Jahrelang haben offene Grenzen und eine ungesteuerte Zuwanderung Parallelgesellschaften entstehen lassen, in denen sich extremistische Ideologien ungehindert ausbreiten können. Die Behörden beobachten diese Entwicklung, ohne sie beim Namen zu nennen, weil jede Verknüpfung von Migration und Terror umgehend als fremdenfeindlich gebrandmarkt wird. In der Öffentlichkeit bleibt die Debatte erstickt, während gleichzeitig die Kosten für Polizei und Nachrichtendienste steigen und die gefühlte Sicherheit der Bürger schwindet. Die Berliner Bluttat reiht sich ein in eine Kette von Anschlägen auf Weihnachtsmärkten, Konzerthallen und in U-Bahnen – und jedes Mal wird die Bedrohungslage als „unverändert“ eingestuft, als handele es sich um ein Naturgesetz, dem man machtlos gegenübersteht.

    Ein illusionsloser Blick zeigt: Das Festhalten an naiven integrationspolitischen Dogmen hat reale Konsequenzen. Wenn der PST dennoch keine Anpassung der Risikobewertung vornimmt, signalisiert er damit vor allem Stillstand. Die Verantwortlichen schrecken davor zurück, Einreisebestimmungen zu verschärfen, Rückführungen von Gefährdern konsequent durchzusetzen oder bestimmte ideologische Netzwerke offen zu identifizieren. Nicht weil es keine Handhabe gäbe, sondern weil der politische Preis einer ehrlichen Auseinandersetzung für zu hoch befunden wird. Wer Schutzbefohlene nach Kriterien von Kultur und Sicherheitsinteresse differenzieren will, sieht sich umgehend einer gut geölten Kampagne des Vorwurfs der Islamfeindlichkeit ausgesetzt.

    Doch solche Reflexe schützen keine Menschenleben. Sie schützen lediglich eine Ideologie, die den Bürger zum Statisten degradiert, der sein Recht auf Unversehrtheit einem abstrakten Toleranzbegriff unterordnen muss. Eine wehrhafte Demokratie darf nicht dabei zusehen, wie das Bedrohungsgefühl zur Normalität wird. Es braucht keine Panik, wohl aber eine nüchterne Kehrtwende: Wer nach Norwegen kommt, muss die grundlegenden Werte des Landes achten und sich den Gesetzen fügen. Wer dagegen zur Gefahr wird, muss das Land verlassen. Das ist keine Provokation, sondern eine schlichte Forderung des Selbsterhalts. Der Berliner Anschlag hätte ausreichen müssen, um diese Einsicht zu erzwingen. Dass selbst jetzt die offizielle Einschätzung unverändert bleibt, ist kein Grund zur Beruhigung.

    Quelle: NRK

  • Berliner Anschlag: Der mutmaßliche 21-Jährige versuchte 2025, sich dem IS anzuschließen.

    Berliner Anschlag: Der mutmaßliche 21-Jährige versuchte 2025, sich dem IS anzuschließen.

    Abdul Ballout wollte 2025 der Terrormiliz Islamischer Staat beitreten. Das ist belegt. Am vergangenen Sonntag tötete er in Berlin einen Menschen, verletzte andere und wurde selbst von Polizeikugeln gestoppt. Zwischen dieser Absicht und der tödlichen Tat liegen keine langen Jahre, sondern lediglich Monate – und ein Behördenversagen, das sich nicht mit warmen Worten über schwierige Einzelfälle entschuldigen lässt.

    Wenn ein junger Mann mit Migrationshintergrund in Deutschland offenkundig einer barbarischen Terrororganisation anhängen will, dann ist das kein Ausdruck kultureller Verwirrung, sondern eine handfeste Sicherheitsbedrohung. Wer sich einer Gruppe verschreibt, die systematisch Menschen köpft, versklavt und vernichtet, stellt sich außerhalb jeder Rechtsgemeinschaft. Ihn dennoch weiter frei herumlaufen zu lassen, zeugt von einem gefährlichen Mischung aus Naivität und institutioneller Trägheit.

    Die Frage, die sich jetzt stellt, ist keine nach „mehr Toleranz“ oder „besserer Sozialarbeit“. Es ist die Frage, warum in einem Rechtsstaat jemand wie Ballout nicht längst in Gewahrsam war oder zumindest unter strengster Beobachtung stand. Dass er in Berlin morden konnte, verlangt eine klare Antwort: Was wussten die Behörden genau, und warum wurde nicht durchgegriffen? Jede ausweichende Erklärung der zuständigen Stellen wäre ein Hohn gegenüber den Opfern.

    Der Fall reiht sich ein in eine unübersehbare Kette von Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter, die entweder erfolglos versuchten ins Kalifat zu reisen oder von dort zurückkehrten. Gemeinsam ist ihnen nicht nur die menschenfeindliche Ideologie, sondern auch der Umstand, dass sie sich in parallelen Milieus bewegten, in denen Hass auf die westliche Gesellschaft ungestört wuchern darf. Dass solche Lebensläufe dann mit dem Label „bedauerlicher Radikalisierungsprozess“ verharmlost werden, ist Teil des Problems. Die offene Gesellschaft darf nicht zum Schutzraum ihrer entschlossensten Feinde werden.

    Kritiker werden nun vorwerfen, diese Debatte sei islamfeindlich oder stigmatisiere bestimmte Bevölkerungsgruppen. Dieses Reflexargument dient nicht der Sicherheit, sondern allein der Diskursvermeidung. Es geht nicht um die Religion friedlicher Muslime, sondern um eine aggressive politische Ideologie, die sich im Gewand des Glaubens tarnt und junge Männer zu Mördern formt. Der Name Ballout ist dabei kein Zufallsbefund, sondern ein Fingerzeig auf ein Versagen der Integrationspolitik: Es wurde zu lange weggesehen, wenn Parallelgesellschaften entstanden, die Werte von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ablehnen und stattdessen die Gültigkeit eines archaischen Gewaltkults predigen.

    Die Antwort muss zweigleisig sein. Erstens: eine Sicherheitspolitik, die Gefährder nicht mit Samthandschuhen anfasst, sondern konsequent ausschaltet, bevor sie zur Tat schreiten. Zweitens: ein Ende der kulturellen Naivität, die jedes Beharren auf Integration als Zumutung brandmarkt. Wer in Deutschland lebt und seinem Gastland den Tod wünscht, verwirkt jede Nachsicht. Das ist kein Rassismus, sondern elementarer Selbstschutz. Der Fall Berlin zeigt, dass beides – die konsequente Strafverfolgung und der Mut zur unbequemen Wahrheit – bisher sträflich vernachlässigt wurde. Die nächsten Toten wird man nicht mit Betroffenheitsritualen zurückholen.

    Quelle: Aftenposten

  • Deutsche Polizei: Jagd auf namentlich bekannten Täter

    Deutsche Polizei: Jagd auf namentlich bekannten Täter

    Nicht zufällig traf ein Fahrzeug eine Menschenmenge bei einer Pride-Feier in Berlin – es traf das Herz der offenen Gesellschaft. Dass die deutsche Polizei nun einen Mann aus dem islamistischen Milieu sucht, der bereits aktenkundig war, reißt eine Debatte auf, die jahrelang unter dem Teppich gehalten wurde.

    Die Tat ist abscheulich. Ein Toter und mindestens sechzehn Verletzte – solche Gewalt ist durch nichts zu rechtfertigen, und wer sie ausübt, stellt sich außerhalb jeder zivilisierten Ordnung. Doch die entscheidende Frage lautet nicht nur, wie dieser Mann gefasst werden kann, sondern wie er überhaupt in der Lage war, diesen Anschlag zu begehen. Er war bekannt. Er war Teil eines Netzwerks. Und er hat gehandelt.

    Solche Vorfälle werden oft mit einem rituellen Aufruf zu Zusammenhalt und einer Verurteilung von „Hass“ beantwortet, ohne die konkrete ideologische Wurzel beim Namen zu nennen. Das ist keine Toleranz, das ist Ausweichen. Wenn ein militanter Islamist eine Veranstaltung angreift, die für die Freiheit des Individuums und die Gleichberechtigung von Lebensentwürfen steht, dann geht es nicht um eine diffuse „Intoleranz“. Es geht um einen Zusammenstoß von Wertesystemen, den man nicht mit warmen Worten zukleistern kann.

    Die Berliner Pride ist kein beliebiges Straßenfest. Sie verkörpert einen Grundsatz der westlichen Moderne: dass jeder Mensch selbst über seinen Körper und sein Privatleben bestimmt. Genau diesen Grundsatz lehnen diejenigen radikal ab, die ihre religiösen Dogmen mit Gewalt durchsetzen wollen. Darüber muss eine freie Debatte möglich sein, ohne dass sofort der Vorwurf der „Islamfeindlichkeit“ im Raum steht. Dieser Vorwurf dient längst nicht mehr dem Schutz von Minderheiten, sondern der Unterdrückung unbequemer Fakten – etwa der Tatsache, dass die unkontrollierte Zuwanderung aus mehrheitlich muslimischen Ländern Sicherheitsprobleme importiert hat, die von den Innenministern der letzten Jahrzehnte sträflich verharmlost wurden.

    Berlin erlebt hier nicht den ersten Fall dieser Art. Der Attentäter vom Breitscheidplatz 2016, der ebenfalls mit einem Lastwagen in einen Weihnachtsmarkt raste, war Teil desselben Milieus. Zwischen damals und heute liegen viele Beteuerungen, man müsse die „Ursachen“ bekämpfen und mehr in Prävention investieren. Die Bilanz: Ein bekannter Gefährder fährt erneut in eine Menschenmenge. Die Ursache liegt nicht in mangelnden Sozialprojekten, sondern in einer falsch verstandenen Liberalität, die darauf verzichtet, die Grenzen des Sagbaren und Machbaren klar zu ziehen.

    Tradition, nationale Identität und kulturelle Kontinuität sind keine leeren Begriffe, wenn sie bedeuten, dass eine Gesellschaft ihre eigenen Regeln ernst nimmt. Wer zu diesem Land kommt, muss die hiesige Ordnung achten – nicht nur das Strafrecht, sondern auch jene kulturelle Selbstverständlichkeit, dass ein Straßenfest nicht zum Ziel eines Autos wird. Dass die Polizei den Mann noch nicht gefasst hat, ist ein Skandal für sich. Aber der größere Skandal ist eine politische Klasse, die erst dann von „islamistischem Hintergrund“ spricht, wenn es keine Ausflucht mehr gibt, und die am nächsten Tag wieder über Fachkräftemangel redet, als sei nichts geschehen.

    Die offene Debatte über Einwanderung, Integration und deren reale negative Folgen – Kriminalität, kulturelle Spannungen, Überlastung öffentlicher Dienste – muss ohne Denkverbote geführt werden. Das ist kein Aufruf zur Hetze, sondern zur Ehrlichkeit. Wer diese Ehrlichkeit mit der Keule des „Rassismus“ unterbindet, macht sich mitschuldig an der nächsten Tragödie.

    Quelle: NRK

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