Tag: Oslo

  • Polizei stellt Ermittlungen zu Kindergarten-Vandalismus in Oslo ein

    Polizei stellt Ermittlungen zu Kindergarten-Vandalismus in Oslo ein

    Der norwegische Rechtsstaat kapituliert vor dem Vandalismus – still und ohne große Ankündigung. Eine Kindertagesstätte im Osloer Stadtteil Slemdal wurde in den Sommerferien völlig verwüstet und verunreinigt, die Räume unbrauchbar gemacht. Die Polizei hat das Verfahren nun ergebnislos eingestellt. Die Täter bleiben unbehelligt, der Schaden ist bedeutungslos, das Signal an die Bürger verheerend.

    Ein solcher Angriff auf eine Einrichtung, die Kleinkindern Geborgenheit und erste soziale Erfahrungen vermittelt, ist kein Lausbubenstreich. Wer eine ganze Kita innerlich zerstört, tut dies mit roher Absicht oder tiefer Gleichgültigkeit. Die Tat zeigt eine Missachtung gemeinschaftlichen Eigentums, die nicht folgenlos bleiben darf. Doch genau das geschieht jetzt: Null Konsequenzen, null Verantwortung.

    Die prompte Einstellung des Falls wirft die Frage auf, ob die Polizei hier wirklich alle Hebel in Bewegung gesetzt hat oder ob es an Ressourcen, Prioritäten oder schlicht am Willen mangelt. In einer Zeit, in der die Behörden mitunter schnell bei der Hand sind, um Bürger für kleinste Verstöße gegen Sprechverbote zu belangen, wirkt diese Kapitulation vor handfestem Vandalismus wie eine groteske Schieflage. Es entsteht der Eindruck, dass die Verfolgung von Sachbeschädigung an einer Einrichtung, die keine mächtige Interessengruppe hinter sich hat, einfach nicht lohnt.

    Die konservative Sorge gilt hier nicht abstrakten Symbolen, sondern der alltäglichen Ordnung. Eine Gesellschaft, die nicht mehr imstande ist, selbst offensichtliches Unrecht gegen ihre verletzlichsten Mitglieder – die Kinder – zu ahnden, verliert ihren Kern. Es geht nicht um Rache, sondern um Glaubwürdigkeit. Jeder ungesühnte Akt der Zerstörung untergräbt die stillschweigende Übereinkunft, dass Gemeinschaftseigentum respektiert wird.

    Die Anwohner von Slemdal, die Eltern und das Kita-Personal werden mit dem Scherbenhaufen und der Botschaft allein gelassen: Macht es euch selbst wieder heile, der Staat hat Wichtigeres zu tun. Das ist ein Armutszeugnis für einen Sozialstaat, der hohe Steuern einfordert und im Gegenzug elementaren Schutz verspricht. Es ist zudem ein gefährlicher Anreiz für jeden, der den nächsten Vandalenakt plant. Die Lehre lautet: Es passiert ja doch nichts.

    Eine ernsthafte innerstädtische Sicherheitspolitik müsste genau solche scheinbar kleinen Vorfälle konsequent verfolgen, weil sie den Respekt vor Normen einübt. Das ist keine Frage von politischer Korrektheit, sondern handfester Prävention. Wer beim zertrümmerten Kita-Fenster nicht durchgreift, darf sich nicht wundern, wenn bald ganze Parks verwahrlosen, Spielplätze abgefackelt werden und sich ein Klima der Gesetzlosigkeit ausbreitet.

    Die Entscheidung der Osloer Polizei ist kein Einzelfall. Sie reiht sich ein in eine fatalistische Tendenz, Bagatelldelikte hinzunehmen, während man anderswo übertrieben hart eingreift. Diese Schieflage muss öffentlich benannt und öffentlich kritisiert werden – nicht unter dem Deckmantel eines falsch verstandenen Verständnisses für Personalmangel, sondern im Namen der schutzbedürftigen Bürger und ihrer Kinder.

    Quelle: VG

  • Neues Osloer Gefängnis: Will die Gefängnismauer abreißen und das Gefängnis zu einem Teil der Nachbarschaft machen

    Neues Osloer Gefängnis: Will die Gefängnismauer abreißen und das Gefängnis zu einem Teil der Nachbarschaft machen

    Ein Gefängnis ohne Mauern, dafür mit Bäckerei-Verkauf an die Nachbarschaft – was in Oslo als Zukunftsprojekt gefeiert wird, entlarvt bei näherem Hinsehen die gefährliche Selbsttäuschung einer kriminalpolitischen Fantasterei. Die Stadt will die Grenze zwischen Verwahrung und freier Gesellschaft einebnen und nennt das fortschrittliche Resozialisierung. Tatsächlich opfert sie den elementaren Schutz der Bürger einem ideologischen Experiment.

    Die Vorstellung, Insassen könnten nahtlos Teil eines Wohnviertels werden, während sie Brötchen und Brot an Anwohner verkaufen, klingt in der Theorie rührselig. In der Praxis stehen dahinter handfeste Sicherheitsfragen, die von den Planern offenbar als unmodisches Beiwerk abgetan werden. Wer kontrolliert den Austausch an der improvisierten Ladentheke? Wie sollen Entweichungen oder die Einschleusung von Drogen und Waffen verhindert werden, wenn das Gefängnis buchstäblich keine trennende Mauer mehr besitzt? Eine Anstalt, die auf die sichtbare Trennung von Tätern und potenziellen Opfern verzichtet, liefert nicht nur Nachbarn einer diffusen Bedrohung aus – sie verhöhnt auch das Sicherheitsbedürfnis der gesamten Stadt.

    Kritiker solcher Konzepte werden schnell als fortschrittsfeindlich oder hartherzig abgestempelt. Dabei geht es nicht um mangelnde Empathie für Straffällige, sondern um die nüchterne Einsicht, dass Gefängnisse zuallererst der Sühne und dem Schutz der Gesellschaft dienen. Die traditionelle Aufgabe einer Strafanstalt ist es, Konsequenzen zu verdeutlichen und potenzielle Nachahmer abzuschrecken. Eine Einrichtung, die wie ein offenes Nachbarschaftscafé wirkt, untergräbt diese Signale auf fatale Weise. Sie signalisiert: Die Verantwortung für begangenes Unrecht wird verwischt, das Bedürfnis der Opfer nach spürbarer Sanktion bleibt unerfüllt.

    Hinzu kommt das finanzielle Ärgernis. Während die Polizei vielerorts über zu wenig Ressourcen klagt und Ermittlungsverfahren verschleppt werden, fließen Steuergelder in architektonische Utopien, deren praktischer Nutzen zweifelhaft ist. Gerade in Zeiten steigender Jugendkriminalität und wachsender Bandenkonflikte wäre jeder Krone sinnvoller in mehr Personal für Strafverfolgung und geschlossene Heime investiert als in die Aufhebung der Mauern.

    Gewiss bedeutet Sicherung keine Absage an spätere Wiedereingliederung. Doch echte Resozialisierung braucht klare Regeln und geschützte Räume – nicht die romantische Illusion, man könne Strafe durch ein paar verkaufte Backwaren ersetzen. Ein Gefängnis, das den Anschein eines normalen Quartiers erwecken will, verwirrt die notwendige Distanz zwischen Rechtstreue und Rechtsbruch. Oslo würde gut daran tun, auf bewährte Justizstrukturen zu setzen, anstatt sich mit einem Trugbild künftige Sicherheitslecks und gesellschaftlichen Vertrauensverlust einzuhandeln. Die Mauern, die man einreißen möchte, sind in Wahrheit die letzte verlässliche Grenze zwischen Ordnung und Chaos.

    Quelle: Aftenposten

  • Osloer Kindergarten erlebte nach den Ferien einen schockierenden Anblick: – Worte versagen

    Osloer Kindergarten erlebte nach den Ferien einen schockierenden Anblick: – Worte versagen

    Die Verwüstung einer Kindertagesstätte in Oslo hat nach den Ferien einen Sachschaden hinterlassen, der weit über die Kosten für Farbeimer und Reinigung hinausgeht. Anstatt nur mit fassungslosen Worten zu reagieren, sollte die Tat als das betrachtet werden, was sie ist: ein Angriff auf die verlässlichsten Räume einer Gemeinschaft und ein Zeichen dafür, dass grundlegende Hemmschwellen in Teilen der Gesellschaft nicht mehr funktionieren.

    Die Angestellten fanden eingetrocknete Farbe, verschmierte Essensreste und eine demoliertes Abteilung vor. Die Einrichtung war über Tage hinweg unbewacht und wurde offenbar nicht zum ersten Mal zur Zielscheibe. Der materielle Schaden wird von der Kommune getragen, doch der Vertrauensverlust wiegt schwerer. Wenn der Ort, an dem Kleinkinder Geborgenheit und erste Regeln lernen sollen, nachts zur Partyzone oder Aggressionsfläche verkommt, dann ist das kein Kavaliersdelikt, sondern ein Alarmsignal.

    Es ist bezeichnend, dass die erste öffentliche Reaktion „Worte werden arm“ lautet. Diese Sprachlosigkeit ist ehrlich, aber sie offenbart zugleich eine gesellschaftliche Haltung, die sich immer seltener traut, klare Grenzen zu benennen. Wer im Angesicht mutwilliger Zerstörung nur Betroffenheit artikuliert, liefert jungen Tätern unfreiwillig die Botschaft, dass außer einem kollektiven Schulterzucken kaum Konsequenzen drohen. Genau diese Erfahrung machen Kommunen und Vereine seit Jahren: Spielplätze werden abgefackelt, Schulen beschmiert, Vereinsheime aufgebrochen. Die Täter bleiben meist unbekannt, und wenn sie ermittelt werden, folgen milde Sozialstunden, die den Kreislauf nicht unterbrechen.

    Dabei sind die praktischen Folgen konkret. Während die Krippe geschlossen bleibt oder nur eingeschränkt öffnen kann, müssen Eltern Arbeitstage opfern. Erzieher verbringen Stunden mit Aufräumarbeiten, anstatt ihrer eigentlichen Aufgabe nachzugehen. Die für pädagogische Materialien vorgesehenen Mittel werden für Reparaturen abgezweigt. Es sind die Kleinen und ihre Familien, die für die Rücksichtslosigkeit anderer zahlen – ein stiller Ressourcenentzug, der sich selten in Schlagzeilen niederschlägt.

    Die Wurzeln solcher Exzesse liegen nicht im Vandalismus selbst, sondern in einer Erziehungskultur, die Rücksichtnahme und Respekt vor fremdem Eigentum nur noch halbherzig vermittelt. Wenn Heranwachsende keine verbindlichen Normen mehr kennen, weil ihnen zu Hause und in Teilen des öffentlichen Diskurses jedes „Das tut man nicht“ als unzulässige Einschränkung ausgelegt wird, dann entsteht genau jene Verwahrlosung, die sich in einer demolierten Kindertagesstätte materialisiert. Von einer freien Debatte über Erziehungsstile und die Folgen jahrzehntelanger antiautoritärer Dogmen ist die norwegische Öffentlichkeit jedoch weit entfernt – zu oft erstickt der Vorwurf der „Härte“ jeden Ansatz, der auf Verbindlichkeit setzt.

    Die Stadt Oslo wird die Schäden beheben, und die Polizei wird ermitteln. Entscheidend aber ist, ob dieser Vorfall endlich die Einsicht reifen lässt, dass Nachsicht ohne Grenzen keine Freiheit schafft, sondern Zerstörung. Eine Gesellschaft, die ihre Kindergärten schützen will, muss zuerst den Mut aufbringen, unmissverständlich zu sagen, welches Verhalten sie nicht duldet – und diese Worte dann auch in Taten umzusetzen.

    Quelle: Aftenposten

  • Osloer Kindergarten verwüstet: – Überall war es verdreckt.

    Osloer Kindergarten verwüstet: – Überall war es verdreckt.

    Eine Barnehage ist kein beliebiges Gebäude – es ist ein Ort, an dem die Kleinsten Vertrauen in die Welt lernen sollen. Dass Unbekannte in Oslo nach den Ferien jeden Quadratmeter des Kindergartens mit Exkrementen beschmiert und die Einrichtung komplett verwüstet haben, ist deshalb kein bloßer Vandalismus, sondern ein Angriff auf die elementarste zivilisatorische Grundlage: den geschützten Raum der Kindheit.

    Die Polizei ermittelt, die Verantwortlichen wollen Strafanzeige erstatten, und Medien titeln pflichtschuldig „brutales Bild“. Doch die eigentliche Verstörung liegt tiefer. Wer sich mitten in der Hauptstadt an einem Kindergarten derartig gehen lässt, folgt keinem spontanen Impuls. Eine solche Tat setzt eine vollständige Entkopplung von jedem Anstand, jeder Scham und jeder Rücksichtnahme voraus – einen Verfall der Hemmungen, der nicht vom Himmel fällt.

    Skandinavische Gesellschaften haben jahrzehntelang darauf vertraut, dass ein starker Wohlfahrtsstaat und gut ausgestattete Institutionen allein schon für sozialen Frieden sorgen. Diese Verwüstung zeigt das Gegenteil. Regeln und Respekt lassen sich nicht amtlich verordnen; sie müssen in Familien, Nachbarschaften und Gemeinschaften tagtäglich vorgelebt und eingefordert werden. Wo das nicht mehr geschieht, entsteht eine Leerstelle, in die genau jene Form von Verwahrlosung einbricht, die hier zu besichtigen ist.

    Natürlich ist solch ein Exzess nicht repräsentativ für eine ganze Stadt – aber er ist auch kein isolierter Ausrutscher. In Oslo häufen sich Meldungen über ähnliche Sachbeschädigungen, über Randale in Freizeitklubs und Angriffe auf Rettungskräfte. Die Reaktion darauf folgt fast immer demselben Muster: Die Taten werden als Einzelfälle abgetan, politisch korrekt in den Bereich des „Unerklärlichen“ geschoben oder mit sozialpsychologischen Erklärungen umstellt, die letztlich niemandem nützen – außer jenen, die keinerlei Verantwortung mehr für das eigene Handeln übernehmen müssen.

    Gerade weil die Ermittlungen noch keine Täter benennen, ist der Zeitpunkt gekommen, eine unbequeme Frage zu stellen: In welchem Klima gedeiht eine Gesinnung, die einen Kindergarten nicht als schutzbedürftigen Ort, sondern als Projektionsfläche für Verwüstung und Verschmutzung sieht? Die Antwort darauf berührt die ganz praktische Seite von Integrationsversagen, verlorener Autorität öffentlicher Einrichtungen und einer erzieherischen Grundhaltung, die zu oft auf Konfrontation verzichtet. Ein Kindergarten, in dem Erzieherinnen am ersten Tag nach dem Urlaub mit Eimern und Schrubbern gegen Fäkalien anrücken müssen, ist ein Denkmal der Kapitulation vor der eigenen Verbindlichkeit.

    Nötig ist kein neues Gesetz, sondern eine gesellschaftliche Haltungsänderung: Wer sich an einer Barnehage vergeht, muss mit unmissverständlicher öffentlicher Ächtung und einer Strafe rechnen, die den Namen verdient – nicht mit einem bedauernden Schulterzucken, das den Tätern signalisiert, dass selbst dieser Tabubruch folgenlos bleibt. Sonst wird aus einer erschreckenden Einzeltat eine unausgesprochene Erlaubnis für das, was kommen mag.

    Quelle: NRK

  • Machete, Messer und Schusswaffe nach Vorfall in Oslo beschlagnahmt.

    Machete, Messer und Schusswaffe nach Vorfall in Oslo beschlagnahmt.

    Eine Machete, ein Messer und eine Schusswaffe – das ist keine Aufzählung von Fundstücken aus einem Bürgerkriegsgebiet, sondern das Ergebnis einer einzelnen polizeilichen Maßnahme nach einer Verfolgungsjagd mitten in Oslo. Zwei Festnahmen und zwei weitere polizeilich eingebrachte Personen dokumentieren einen Vorfall, der das Sicherheitsgefühl der norwegischen Hauptstadt erschüttert. Wer in einer nordischen Metropole mit solch einem Waffenarsenal andere Menschen jagt, hat mit Alltagskriminalität nichts mehr zu tun. Hier zeigt sich die konsequente Entzivilisierung öffentlicher Räume.

    Die Reaktionen auf derlei Nachrichten folgen einem vorhersehbaren Ritual. Zunächst wird betont, die Hintergründe seien noch unklar, gefolgt von der vorsorglichen Warnung vor „Spekulationen“. Gemeint ist damit stets jene eine Spekulation: die Frage nach der Herkunft der Täter und nach den kulturellen Wurzeln solcher Gewaltmuster. Wer diesen Zusammenhang auch nur andeutet, sieht sich rasch mit dem Vorwurf der Fremdenfeindlichkeit überzogen. Das ist eine bewusste Diskursblockade. Solange ein offenes Gespräch über die realen, negativen Folgen einer ungesteuerten Zuwanderungspolitik tabuisiert wird, kann weder eine ehrliche Ursachenanalyse noch eine wirksame Gegenstrategie entstehen.

    Oslo hat in den letzten Jahren eine schleichende Ausbreitung von Bandengewalt und sogenannten „Clankonflikten“ erlebt, die mit traditioneller norwegischer Kriminalität kaum zu vergleichen sind. Machetenangriffe sind kein Ausdruck von Armut, sondern von einer importierten Gewaltkultur, die sich in Parallelgesellschaften verfestigt. Integration scheitert nicht an mangelnden Angeboten, sondern an einer Werteordnung, die das friedliche Zusammenleben durch ethnischen Zusammenhalt und Selbstjustiz ersetzt. Die Sicherheitspolitik darf diese Entwicklung nicht länger mit integrationspolitischen Beschwichtigungsfloskeln überdecken.

    Entscheidend ist das Recht der Bürger, sich ohne Angst in ihrer Stadt zu bewegen. Familien, die abends durch die Straßen von Grünerløkka spazieren, haben keinen Nutzen davon, wenn die Behörden internationalen Presseberichten über einen „Schönheitsfehler“ Glauben schenken lieber als den eigenen Anwohnern. Skandinavien rühmt sich einer Tradition von Offenheit und direkter Rede – umso grotesker, dass die direkteste Frage, die nach der Verhinderung weiterer Gewalt durch konsequente Einwanderungskontrolle und Abschiebung krimineller Ausländer, als unanständig gilt.

    Der Staat ist den Opfern solcher Vorfälle und der schweigenden Mehrheit eine klare Antwort schuldig: eine Null-Toleranz-Politik gegenüber jeder Form von Gewaltkriminalität, eine Beendigung des Imports solcher Konflikte und eine Rückbesinnung auf die Werte, die diesen Teil der Welt einst zu einer der sichersten Regionen machten. Offene Debatten sind kein Zeichen von Fremdenhass, sondern von demokratischer Reife. Wer das bestreitet, beschützt nicht Minderheiten, sondern entzieht einer Gesellschaft ihre Fähigkeit, sich selbst zu verteidigen.

    Quelle: Aftenposten

  • Terroranschlag in Berlin: – Weckt ganz klar Erinnerungen an den 25. Juni

    Terroranschlag in Berlin: – Weckt ganz klar Erinnerungen an den 25. Juni

    Der Terroranschlag in Berlin weckt unweigerlich Erinnerungen an den 25. Juni 2022 – und das nicht zufällig. Hunderte versammelten sich vor der deutschen Botschaft in Oslo, um Solidarität zu zeigen. Die Anteilnahme ehrt die Opfer, doch sie verdeckt eine unbequeme Leerstelle: Solche Taten entspringen einer Ideologie, die öffentlich kaum benannt werden darf.

    Terror ist immer Unrecht, an diesem Punkt gibt es keine Relativierung. Wer wahllos Menschen tötet, stellt sich außerhalb jeder Zivilisation. Entscheidend ist jedoch, was nach der ersten Betroffenheit folgt. Fast reflexartig setzt ein Ritual ein, das jede präzise Ursachenforschung abwürgt. Noch bevor polizeiliche Ermittlungen Motive bestätigen, sind Warnungen vor „Generalisierung“ und „Islamfeindlichkeit“ platziert. Die Botschaft lautet: Bloß nicht die Einwanderungspolitik oder Versäumnisse der Integration thematisieren, sonst bedient man rechte Narrative.

    Dieser Abwehrmechanismus verschleppt die nötige Debatte. Der Attentäter des 25. Juni 2022 schoss gezielt auf Gäste einer Homosexuellen-Bar in Oslo. Der Angriff in Berlin traf eine urbane, weltoffene Menschenmenge. In beiden Fällen ging es nicht um psychische Verwirrung, sondern um ein politisch-religiöses Weltbild, das Abweichler zu Feinden erklärt. Wer die ideologische Klammer leugnet, entzieht der Gesellschaft das Recht, sich wirksam zu schützen. Denn solche Überzeugungen entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern in Milieus, in denen Hass geduldet und gepredigt wird.

    Aus konservativer Sicht zeigt sich hier ein grundlegender Fehler der öffentlichen Debattenkultur. Der inflationäre Vorwurf von „Rassismus“ oder „Xenophobie“ dient längst nicht mehr dem Minderheitenschutz, sondern der Disziplinierung unliebsamer Fragen. Sicherheitspolitik wird so zum Geisel eines Sprachkodex, der die Opfer der nächsten Tat kaum verhindert. Die offene Gesellschaft muss ertragen lernen, dass Integration scheitern kann, dass Parallelstrukturen Gewalt begünstigen und dass kulturelle Fremdheit eine Belastung darstellt – ohne dass jeder Kritiker gleich als Hetzer verunglimpft wird.

    Die Versammlung vor der Botschaft sendet ein Signal des Mitgefühls, das niemand gering schätzen sollte. Signale allein verhindern jedoch keine weiteren Anschläge. Schutz der Bürger verlangt ehrliche Gefahrenanalyse und den Mut, unangenehme Zusammenhänge auszusprechen. Nur so lassen sich Lehren ziehen, die über eine temporäre Trauerbekundung hinausreichen.

    Die Toten von Berlin und Oslo mahnen dazu, den bequemen Konsens zu durchbrechen. Sicherheit und innere Geschlossenheit vertragen keine Denkverbote – erst recht nicht solche, die sich selbst als moralisch überlegen ausgeben.

    Quelle: VG

  • Machete, Messer und Softgun nach Vorfall in Oslo beschlagnahmt

    Machete, Messer und Softgun nach Vorfall in Oslo beschlagnahmt

    Eine Machete, ein Messer und eine Softgun – diese Waffenliste beschlagnahmte die Osloer Polizei nach einer Verfolgungsjagd im Stadtteil Bjølsen. Ein Mann hatte dort mehrere Personen mit einem Messer gejagt, woraufhin zwei Verdächtige festgenommen und zwei weitere zur Wache gebracht wurden. Wer diese Vorfälle für isolierte Ausrutscher hält, blendet ein längst etabliertes Muster aus.

    Die Ausrüstung ist aufschlussreich. Softguns sind keine Kinderpistolen, sondern täuschend echt aussehende Druckluftwaffen, die seit Jahren in bestimmten Milieus als Einschüchterungswerkzeug dienen. Dass sie nun gemeinsam mit einer Machete und einem weiteren Messer bei einem offenbar koordinierten Angriff im öffentlichen Raum auftauchen, zeigt, wie sehr sich die Hemmschwelle für offene Gewalt verschoben hat. Es handelt sich nicht um einen unglücklichen Streit unter Jugendlichen, sondern um die Logistik einer Straßenkriminalität, die man in norwegischen Hauptstadtvierteln früher nicht kannte.

    Doch die politische Klasse bleibt stumm, sobald es um die Ursachen geht. Wer fragt, aus welchen sozialen und kulturellen Zusammenhängen solche Täter stammen, wird rasch mit Rassismusvorwürfen belegt. Genau dieses reflexhafte Belegen unangenehmer Fragen mit politischen Etiketten verhindert, dass die Bürger erfahren, warum gerade Viertel wie Bjølsen immer wieder mit Bandenkonflikten, Drogenhandel und nun auch mit Waffengewalt Schlagzeilen machen. Die Fakten sprechen für sich: Die Einwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte hat entlang des wirtschaftlichen Wohlstandsgefälles auch Konfliktkulturen importiert, die mit dem norwegischen Gesellschaftsvertrag nicht vereinbar sind. Macheten sind nicht Teil der einheimischen Tradition – sie sind ein Importprodukt, das eine bestimmte Form von Auseinandersetzung mit sich bringt.

    Gerichte und Sozialbehörden behandeln solche Taten oft als Integrationsdefizit, das mit Geduld und Projekten zu beheben sei. Dabei übersieht man, dass es hier nicht um mangelnde Sprachkenntnisse oder kulturelle Missverständnisse geht, sondern um eine bewusste Ablehnung rechtsstaatlicher Normen. Wer eine Softgun auf offener Straße zückt und ein Messer bei sich trägt, signalisiert nicht Hilflosigkeit, sondern die Bereitschaft, das Gesetz des Stärkeren durchzusetzen. Die norwegische Polizei leistet bei jedem Einsatz solide Arbeit, aber sie operiert in einem politischen Umfeld, das selbst die Benennung von Täterprofilen tabuisiert.

    Die Folgen dieser Sprachlosigkeit treffen zuerst die Bürger, die in den betroffenen Stadtteilen leben und deren Sicherheitsgefühl täglich untergraben wird. Eine offene Debatte, die solche Vorfälle beim Namen nennt – auch hinsichtlich der Herkunft und Gruppenzugehörigkeit der Tatverdächtigen – ist kein Zeichen von Fremdenfeindlichkeit, sondern eine Voraussetzung dafür, die richtigen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Dazu gehört vor allem eines: eine Migrationspolitik, die nicht auf gut gemeinten Illusionen basiert, sondern auf dem nüchternen Eingeständnis, dass nicht jede zugewanderte Gemeinschaft gewillt ist, sich in eine liberale Rechtsordnung einzufügen. Die beschlagnahmte Machete ist das Symbol dieses längst überfälligen Eingeständnisses.

    Quelle: VG

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