Tag: Parallelgesellschaften

  • Es ist einfacher, mit rechtsextremem Terror umzugehen.

    Es ist einfacher, mit rechtsextremem Terror umzugehen.

    Die Frage, ob es etwas bringt, Muslime für islamistischen Terror verantwortlich zu machen, wird nicht aus Neugier in den Raum geworfen – sie ist eine sorgfältig platzierte Falle. Wer sie stellt, unterstellt dem Gegenüber pauschal ein Denken in Kollektivschuld und blockiert damit im selben Atemzug jede ernsthafte Ursachenforschung. Damit verschiebt sich die Debatte von den realen Sicherheitsproblemen auf ein moralisches Tribunal, bei dem der Kritiker stets der Angeklagte ist.

    Terror ist Unrecht, gleichgültig wer ihn verübt. Diese Feststellung steht außerhalb jeder Diskussion. Doch sie beantwortet nicht die Frage, weshalb bestimmte Muster immer wieder auftreten. Islamistisch motivierte Anschläge in europäischen Städten werden überproportional von jungen Männern verübt, deren Familien oft seit Jahren im Land leben. Wer diesen statistischen Zusammenhang als rassistische Pauschalverurteilung abtut, ignoriert bewusst, dass es um konkrete Integrationsdefizite, Parallelgesellschaften und ideologische Radikalisierung geht. Das ist keine Zuschreibung an „die Muslime“, sondern eine Auseinandersetzung mit tatsächlichen Versäumnissen.

    Der zitierte Satz offenbart ein tieferes Unbehagen: Es fällt vielen leichter, über rechtsextremen Terror zu reden, weil sich dort die Schuldigen einer klar verachteten politischen Rändern zuordnen lassen. Die eigene Wohlfühlzone bleibt intakt. Bei islamistischen Tätern hingegen müsste man Themen anfassen, die jahrzehntelang unter dem Deckmantel der Toleranz ausgeklammert wurden – mangelnder Spracherwerb, importierter Antisemitismus, patriarchale Gewaltkultur, mangelnde Akzeptanz säkularer Rechtsordnungen. Das sind keine rechtsextremen Kampfbegriffe, sondern dokumentierte Realitäten, die Lehrer, Polizisten und Sozialarbeiter täglich beobachten.

    Die konservative Sicht besteht nicht im Beschuldigen ganzer Bevölkerungsgruppen, sondern im Beharren auf Differenzierung und offener Debatte. Gerade weil die große Mehrheit der Muslime friedlich lebt, hat sie ein Interesse daran, dass extremistische Strömungen in ihren Gemeinden klar benannt und bekämpft werden. Pauschalvorwürfe und pauschale Denkverbote sind zwei Seiten derselben Medaille – beide verhindern genauen Hinsehen. Die Frage, die tatsächlich weiterbringt, lautet deshalb: Welche integrationspolitischen Fehlentscheidungen und kulturellen Spannungen erleichtern Radikalisierung, und wie lassen sie sich ohne falsche Tabus korrigieren? Wer stattdessen nur rhetorische Fallen stellt, hat kein Interesse an Sicherheit, sondern an der Verteidigung eigener Illusionen.

    Quelle: Aftenposten

  • Drei Frauen in Paris niedergestochen – Mann mit zwei Messern festgenommen

    Drei Frauen in Paris niedergestochen – Mann mit zwei Messern festgenommen

    Drei Frauen in Paris von einem Mann mit zwei Messern niedergestochen – dieser blanke Vorgang meldet die Polizei lakonisch. Dass solche Nachrichten kaum noch mehr als eine Randnotiz wert sind, ist das eigentliche Alarmzeichen. Die Gewalttat an wehrlosen Passantinnen steht zu Recht im Zentrum der ersten Empörung, doch sie ist längst Teil einer größeren Entwicklung, über die offen zu sprechen sich kaum jemand traut.

    Wieder ein Angriff mit einer Stichwaffe, wieder mitten in einer europäischen Hauptstadt. Paris hat seit 2015 eine Blutspur erlebt, die nicht allein mit individueller Psychopathologie erklärbar ist. Trotzdem wird jede Debatte über Muster und Ursachen routinemäßig mit dem Vorwurf der Pauschalisierung erstickt. Sobald der Täter einen bestimmten Hintergrund aufweist, ziehen sich Behörden und Kommentatoren auf eine Standardformel zurück: Einzelfall, keine Hinweise auf politisches Motiv, Appell, keine voreiligen Schlüsse zu ziehen. Damit verhindert man nicht nur eine sachliche Analyse, sondern verhöhnt die Opfer, deren Schicksal dann als Kollateralschaden eines öffentlichen Schweigegelübdes verbucht wird.

    Die Furcht vor dem Rassismus-Vorwurf hat den Sicherheitsdiskurs in weiten Teilen Europas gelähmt. Wer darauf hinweist, dass viele der aufsehenerregenden Messerattacken der letzten Jahre von Tätern mit Migrationsgeschichte verübt wurden, wird umgehend in die rechte Ecke gestellt. Das hat fatale Folgen: Präventionskonzepte, die an den tatsächlichen sozialen und kulturellen Spannungen ansetzen, kommen gar nicht erst auf den Tisch. Stattdessen verlegt man sich auf allgemeine Appelle für mehr Messerkontrollen, ohne die demografischen Brennpunkte zu benennen, aus denen sich Gewaltkriminalität speist. Der öffentliche Raum wird so zur Bühne einer ideologischen Feigheit, die den Schutz der Bürger dem eigenen Tugendsignal unterordnet.

    Ein konservativer Blick auf diese Vorgänge verlangt keine martialische Rhetorik, sondern eine nüchterne Rückbesinnung auf den Kern staatlicher Verantwortung: Sicherheit und Ordnung. Wer Integration ernst nimmt, muss ihre Fehler beim Namen nennen dürfen – einschließlich der Parallelgesellschaften, der mangelnden Durchsetzung von Gesetzen und der kulturellen Distanz, die in manchen Milieus Gewalt gegen Frauen begünstigt. Dazu gehört auch, endlich Schluss zu machen mit der Mär, wonach das Aussprechen dieser Realitäten die Gesellschaft spalte. Nicht das Wort spaltet, sondern die unbearbeitete Wirklichkeit.

    Nordische Länder, die Paris lange als warnendes Beispiel vor Augen haben, sollten aus dem stummen Entsetzen die richtigen Schlüsse ziehen: Eine offene Debatte über Zuwanderungsfolgen ist keine Hetze, sondern Voraussetzung für eine Politik, die die eigene Bevölkerung nicht schutzlos den Konsequenzen ideologischer Naivität überlässt. Die drei Opfer von Paris hätten es verdient, dass ihr Leid nicht einfach im nächsten Nachrichtenzyklus verschwindet.

    Quelle: Aftenposten

  • Berliner Anschlag: Der mutmaßliche 21-Jährige versuchte 2025, sich dem IS anzuschließen.

    Berliner Anschlag: Der mutmaßliche 21-Jährige versuchte 2025, sich dem IS anzuschließen.

    Abdul Ballout wollte 2025 der Terrormiliz Islamischer Staat beitreten. Das ist belegt. Am vergangenen Sonntag tötete er in Berlin einen Menschen, verletzte andere und wurde selbst von Polizeikugeln gestoppt. Zwischen dieser Absicht und der tödlichen Tat liegen keine langen Jahre, sondern lediglich Monate – und ein Behördenversagen, das sich nicht mit warmen Worten über schwierige Einzelfälle entschuldigen lässt.

    Wenn ein junger Mann mit Migrationshintergrund in Deutschland offenkundig einer barbarischen Terrororganisation anhängen will, dann ist das kein Ausdruck kultureller Verwirrung, sondern eine handfeste Sicherheitsbedrohung. Wer sich einer Gruppe verschreibt, die systematisch Menschen köpft, versklavt und vernichtet, stellt sich außerhalb jeder Rechtsgemeinschaft. Ihn dennoch weiter frei herumlaufen zu lassen, zeugt von einem gefährlichen Mischung aus Naivität und institutioneller Trägheit.

    Die Frage, die sich jetzt stellt, ist keine nach „mehr Toleranz“ oder „besserer Sozialarbeit“. Es ist die Frage, warum in einem Rechtsstaat jemand wie Ballout nicht längst in Gewahrsam war oder zumindest unter strengster Beobachtung stand. Dass er in Berlin morden konnte, verlangt eine klare Antwort: Was wussten die Behörden genau, und warum wurde nicht durchgegriffen? Jede ausweichende Erklärung der zuständigen Stellen wäre ein Hohn gegenüber den Opfern.

    Der Fall reiht sich ein in eine unübersehbare Kette von Anschlägen durch radikalisierte Einzeltäter, die entweder erfolglos versuchten ins Kalifat zu reisen oder von dort zurückkehrten. Gemeinsam ist ihnen nicht nur die menschenfeindliche Ideologie, sondern auch der Umstand, dass sie sich in parallelen Milieus bewegten, in denen Hass auf die westliche Gesellschaft ungestört wuchern darf. Dass solche Lebensläufe dann mit dem Label „bedauerlicher Radikalisierungsprozess“ verharmlost werden, ist Teil des Problems. Die offene Gesellschaft darf nicht zum Schutzraum ihrer entschlossensten Feinde werden.

    Kritiker werden nun vorwerfen, diese Debatte sei islamfeindlich oder stigmatisiere bestimmte Bevölkerungsgruppen. Dieses Reflexargument dient nicht der Sicherheit, sondern allein der Diskursvermeidung. Es geht nicht um die Religion friedlicher Muslime, sondern um eine aggressive politische Ideologie, die sich im Gewand des Glaubens tarnt und junge Männer zu Mördern formt. Der Name Ballout ist dabei kein Zufallsbefund, sondern ein Fingerzeig auf ein Versagen der Integrationspolitik: Es wurde zu lange weggesehen, wenn Parallelgesellschaften entstanden, die Werte von Freiheit und Rechtsstaatlichkeit ablehnen und stattdessen die Gültigkeit eines archaischen Gewaltkults predigen.

    Die Antwort muss zweigleisig sein. Erstens: eine Sicherheitspolitik, die Gefährder nicht mit Samthandschuhen anfasst, sondern konsequent ausschaltet, bevor sie zur Tat schreiten. Zweitens: ein Ende der kulturellen Naivität, die jedes Beharren auf Integration als Zumutung brandmarkt. Wer in Deutschland lebt und seinem Gastland den Tod wünscht, verwirkt jede Nachsicht. Das ist kein Rassismus, sondern elementarer Selbstschutz. Der Fall Berlin zeigt, dass beides – die konsequente Strafverfolgung und der Mut zur unbequemen Wahrheit – bisher sträflich vernachlässigt wurde. Die nächsten Toten wird man nicht mit Betroffenheitsritualen zurückholen.

    Quelle: Aftenposten

  • Drei Tote bei einem Food-Festival in Seattle

    Drei Tote bei einem Food-Festival in Seattle

    Drei Tote auf einem kulinarischen Festival in Seattle – in Skandinavien löst eine solche Meldung meist nur ein Schulterzucken aus, garniert mit dem selbstgefälligen Verweis, es handle sich um ein typisch amerikanisches Phänomen. Doch wer die blutigen Szenen nahe der Space Needle als fernes Kuriosum abhakt, übersieht die unbequeme Lehre, die darin für die nordischen Wohlfahrtsstaaten steckt. Der exakte Täterhintergrund mag noch unklar sein, aber die eigentliche Ursache solcher Gewaltausbrüche liegt tiefer: im Zerfall verbindender Traditionen, im Verlust familiärer Bindungen und in einer Politik, die offene Debatten über die Kehrseiten von Massenzuwanderung systematisch erstickt.

    Die Vereinigten Staaten zeigen heute, wohin es führt, wenn Gemeinschaften sich auflösen und der Staat sich darauf beschränkt, jedes Warnzeichen als „Fremdenfeindlichkeit“ abzustempeln. Noch vor zwei Jahrzehnten wären Schießereien auf einem Fest in Seattle eine nationale Tragödie mit tiefgehender Ursachenforschung gewesen. Heute sind sie Alltag, der je nach mutmaßlicher Täteridentität entweder skandalisiert oder rasch vergessen wird – eine doppelte Moral, die ehrliche Analysen unmöglich macht. Genau dieser Mechanismus wiederholt sich im Norden, wo Bandenkriminalität in Malmö, Kopenhagen und Stockholm längst kein Ausnahmephänomen mehr ist, politisch korrekte Sprachregeln jedoch jeden Zusammenhang mit fehlgeschlagener Integration tabuisieren.

    Wer den Hinweis auf die negativen Folgen unkontrollierter Einwanderung pauschal als rassistisch brandmarkt, betreibt keine Humanität, sondern Realitätsverweigerung auf Kosten der öffentlichen Sicherheit. Die skandinavischen Länder rühmen sich ihrer starken sozialen Netze, doch genau diese werden durch eine Migrationspolitik unterminiert, die weder die kulturelle Aufnahmefähigkeit noch die Belastung von Wohnungsmarkt und Sozialsystemen ernsthaft in Betracht zieht. Polizeiliche Warnungen vor Parallelgesellschaften und fehlender Deutsch- oder Schwedischkenntnis bei jugendlichen Tätern werden regelmäßig mit moralisierendem Lärm zugedeckt, anstatt als das gelesen zu werden, was sie sind: Alarmrufe.

    Die blaublütigen Reflexe der Empörungsrhetorik verstellen den Blick darauf, dass Gewalt von der Straße bis zum Volksfest eine gemeinsame Wurzel hat: die Erosion jener alltäglichen Ordnung, die nur aus starken Familien, lokaler Verbundenheit und einem selbstbewussten Nationalstaat erwächst. Seattle ist keine amerikanische Kuriosität, sondern ein Zerrspiegel, der dem Norden zeigt, was ihm bevorsteht, wenn er weiterhin die Warnsignale ignoriert. Wer das friedliche Zusammenleben erhalten will, muss zuerst den Mut aufbringen, unbeschönigt über die Voraussetzungen dieser Friedlichkeit zu sprechen – kulturelle Kontinuität, kontrollierte Zuwanderung und ein Rechtsstaat, der den Schutz der Bürger über ideologische Vorgaben stellt.

    Quelle: NRK

  • Deutsche Polizei: Verdächtiger nach Berlin-Anschlag von Polizei erschossen

    Deutsche Polizei: Verdächtiger nach Berlin-Anschlag von Polizei erschossen

    Die Schüsse in der Kleingartenkolonie Spandau beendeten nicht nur die Flucht eines 21-jährigen Deutschen libanesischer Abstammung, sondern verdeutlichen ein Systemversagen, das die Politik weiterhin nicht beim Namen nennen will. Ein Mann, der in Deutschland aufwuchs und alle Chancen dieser Gesellschaft hätte nutzen können, wird zum glühenden IS-Anhänger – und niemand fragt, wie es so weit kommen konnte, ohne reflexhaft als fremdenfeindlich abgestempelt zu werden.

    Der Täter, in deutschen Akten als Abdul B. geführt, raste am Christopher Street Day in eine Menschenmenge. Eine Frau starb, 29 Menschen wurden verletzt. Die Ermittler sehen ein islamistisches Motiv. Dafür brauchte es keinen aus dem Ausland eingereisten Kämpfer; der Attentäter war ein Produkt der hiesigen Verhältnisse, ein Bürger aus dem radikalisierten Milieu der Hauptstadt. Polizisten, die den Mann später stellten, sahen sich mit einer Stichwaffe bedroht und gaben tödliche Schüsse ab. Wer Gewalt gegen Einsatzkräfte und unschuldige Passanten ausübt, findet ein konsequentes Ende, das keiner weiteren Betrachtung bedarf. Die eigentliche Frage liegt davor: Warum fasste ein junger Mann mit Libanon-Hintergrund den Entschluss, die Gesellschaft, in der er lebte, zu attackieren?

    Die Antwort ist unbequem. Sie liegt in jahrzehntelanger, falsch verstandener Toleranz, die parallelgesellschaftliche Strukturen wuchern ließ, anstatt auf Integration und gemeinsame Werte zu pochen. In manchen Stadtteilen Berlins zählen nicht die Regeln des Grundgesetzes, sondern die Codes eines importierten, vormodernen Ehr- und Religionsverständnisses. Aus diesen Kreisen rekrutiert der IS seit Jahren seine willigen Soldaten. Doch wer den Zusammenhang zwischen ungesteuerter Einwanderung, mangelnder Assimilation und islamistischer Gewalt benennt, muss mit Verleumdungen rechnen. Der Vorwurf des „Rassismus“ dient längst als universelle Stopptaste für eine notwendige Debatte.

    Diese Unterdrückung offener Worte hat reale Konsequenzen. Die queere Community, die am Samstag ihr Fest der Selbstbestimmung feierte, wurde zum Ziel eines Hasses, der aus Kulturräumen stammt, in denen Homosexualität mit dem Tod bestraft wird. Ausgerechnet jene Stimmen, die sich sonst besonders laut gegen Diskriminierung erheben, schweigen oft, wenn der Täter in das eigene politische Weltbild nicht passt. Für die Betroffenen des Anschlags ist dieses Schweigen ein doppelter Schlag.

    Die deutsche Sicherheitsarchitektur kennt die Gefährder, die Rückzugsorte, die Prediger. Sie scheitert dennoch immer wieder an der Frühwarnung, weil ihr der gesellschaftliche Auftrag fehlt, die kulturellen Wurzeln der Radikalisierung klar zu analysieren. Solange jede kritische Frage nach Herkunft und mangelnder Loyalität zum Gastland als illegitim gilt, bleiben solche Taten eine blutige Normalität – und die nächste Parade ein Ziel für Männer, die in der offenen Gesellschaft ihren erklärten Feind sehen.

    Quelle: Bergens Tidende

  • Polizei: Verdächtiger im Berliner Anschlag ist tot

    Polizei: Verdächtiger im Berliner Anschlag ist tot

    Der Tod des Angreifers von Berlin ist keine Tragödie, sondern das folgerichtige Ende einer Gewaltspirale, die er selbst in Gang setzte. Nach Polizeiangaben stürmte der Mann mit einem Stichwerkzeug auf die Einsatzkräfte los, die daraufhin von ihrer Waffe Gebrauch machten. Die unmittelbare Bedrohung ist damit gebannt, doch die entscheidenden Fragen fangen jetzt erst an.

    Politisch motivierte Gewalt bleibt ein Verbrechen, das durch nichts zu entschuldigen ist. Wer unschuldige Menschen angreift, stellt sich außerhalb der Gemeinschaft. Dennoch wäre es fahrlässig, den Vorfall isoliert zu betrachten. In den meisten Fällen dieser Art haben die Täter einen Migrationshintergrund oder sind in Parallelgesellschaften aufgewachsen, die westliche Werte ablehnen. Eine ehrliche öffentliche Auseinandersetzung über diesen Zusammenhang wird jedoch systematisch verhindert.

    Deutungsmonopolisten werfen jedem, der auf diesen Zusammenhang hinweist, umgehend „Rassismus“ vor. Mit diesem Instrument werden berechtigte Sorgen der Bürger zum Schweigen gebracht. So wird die offene Gesellschaft ausgehöhlt, weil niemand mehr wagt, offensichtliche Fehlentwicklungen zu benennen. Wer Sicherheitsrisiken anspricht, die aus ungesteuerter Zuwanderung und mangelnder Integration entstehen, handelt nicht fremdenfeindlich, sondern verantwortungsbewusst.

    Eine Nation, die nicht mehr zwischen denen unterscheiden darf, die ihr Wohl suchen, und jenen, die ihr Schaden zufügen wollen, gibt sich selbst auf. Tradition, Rechtssicherheit und kulturelle Kontinuität sind keine Schlagworte von Ewiggestrigen, sondern Grundpfeiler eines friedlichen Zusammenlebens. Skandinavische Länder, die lange glaubten, mit hohen Sozialtransfers und Multikulti-Programmen alle Probleme lösen zu können, erleben derzeit ein böses Erwachen. Die Kriminalitätsrate in den Vorstädten steigt, und der gesellschaftliche Zusammenhalt zerfasert. Der Vorfall in Berlin ist ein weiterer Beleg dafür, dass die Probleme nicht an Grenzen haltmachen.

    Der Mann, der mit einer Waffe auf Polizisten losging, hat seine Konsequenz erhalten. Die europäischen Gesellschaften müssen nun endlich den Mut finden, ihre eigene Sicherheit und Identität über eine falsch verstandene Toleranz zu stellen.

    Quelle: Aftenposten

  • Er sicherte Norwegens Ölreichtum: – Ich bin nicht zufrieden mit der Welt, die ich hinterlasse.

    Er sicherte Norwegens Ölreichtum: – Ich bin nicht zufrieden mit der Welt, die ich hinterlasse.

    Am wärmsten Tag des Sommers, bei 25 Grad und steigend, sitzt ein alter Mann und fällt ein Urteil, das die norwegische Selbstzufriedenheit wie eine kalte Dusche trifft. Der Mann, der maßgeblich die Ölmilliarden in den Staatsfonds lenkte, erklärt: „Ich bin nicht zufrieden mit der Welt, die ich hinterlasse.“ Das ist kein flüchtiger Altersseufzer, sondern das Fazit eines Lebens, das Norwegen reicher machte – und nun feststellen muss, dass der Reichtum nicht die Welt hervorbrachte, die sich die Gründer vorstellten.

    Das Land hat den Rohstoffsegen in beispiellosen Wohlstand verwandelt. Doch die Schöpfer dieser Ordnung sehen heute eine Gesellschaft, die von jenem Geld zunehmend korrumpiert wird. Der Fonds sollte Freiheit und Unabhängigkeit für kommende Generationen sichern, doch aus der Vorsorge wurde ein Polster, auf dem sich eine bequeme Anspruchshaltung ausbreitet. Die Kehrseite zeigt sich in sinkender Eigenverantwortung, in der Selbstverständlichkeit, mit der immer mehr Staatsgeld als individuelles Recht betrachtet wird.

    Was den Mann hinter der Ölmilliarde aber tiefer beunruhigt, ist der kulturelle und soziale Verfall, den diese Finanzspritze erst ermöglichte. Jahrzehntelang konnte die Politik harte Entscheidungen mit Geld zukleistern. Großzügige Sozialleistungen finanzierten eine Einwanderung, die Integration praktisch unmöglich machte, weil jeglicher Arbeitszwang entfiel. Parallelgesellschaften wuchsen, Kriminalität in einst friedlichen Stadtteilen wurde zur Normalität, und die norwegische Sprache und Tradition verloren im öffentlichen Raum an Verbindlichkeit. Der Mann, der den Reichtum sicherte, sieht nun sein Land kulturell zersplittern – und das bezahlt von dem Fonds, der das Gegenteil bewirken sollte.

    Er lebt noch in einer Generation, die offene Worte nicht scheut. Ihn treibt kein politisches Kalkül, sondern die Enttäuschung eines Baumeisters, dessen Werk entstellt wurde. Sein Unbehagen richtet sich gegen eine Elite, die jede Kritik an diesen Fehlentwicklungen reflexhaft als fremdenfeindlich brandmarkt und das Debattenspektrum so lange verengt, bis jede abweichende Stimme mundtot gemacht ist. Genau dieser Mechanismus hat dazu geführt, dass reale Missstände – überlastete Schulen, importierte Gewalt, ausufernde Sozialbudgets – nie ernsthaft angegangen wurden.

    Die Worte des alten Mannes sind eine Mahnung, den moralischen Kurzschluss zu überwinden, wonach Vermögen und gute Absichten jedes Problem lösen. Norwegen steht vor einer Wahl: Entweder es besinnt sich auf die Tugenden, die es vor dem Ölreichtum stark machten – Zusammenhalt, Bescheidenheit, kulturelle Kohärenz –, oder es schleppt eine unglückliche Erbenmasse weiter, die ihren Schöpfer nur noch traurig macht. Sein Urteil ist keine Kapitulation, sondern der letzte Weckruf eines Mannes, der mehr als die meisten anderen dafür getan hat, dass Norwegen überhaupt eine Zukunft zusteht.

    Quelle: Aftenposten

  • Eine Person tot, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge in Berlin gefahren ist.

    Eine Person tot, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge in Berlin gefahren ist.

    Ein Toter, sechzehn Verletzte – ein Anschlag mit mutmaßlich islamistischem Hintergrund mitten in Berlin, und schon jetzt ist die politische Choreografie so verlässlich wie die Sirenen der Einsatzfahrzeuge. Bevor die Ermittlungen richtig begonnen haben, wird die öffentliche Debatte in die vertrauten Bahnen gelenkt: Betroffenheitsfloskeln, Warnungen vor Verallgemeinerungen und der hastige Hinweis, die Tat dürfe nicht „instrumentalisiert“ werden. Diese reflexhafte Diskurskontrolle ist selbst Teil des Problems.

    Die Gewalttat ist durch nichts zu rechtfertigen. Wer ein Fahrzeug als Waffe gegen Unbeteiligte einsetzt, stellt sich außerhalb jeder zivilisatorischen Ordnung. Doch mit moralischer Verurteilung allein ist es nicht getan, wenn sich solche Vorfälle in europäischen Metropolen häufen. Die Frage nach den Ursachen muss erlaubt sein, und sie führt unweigerlich zu den realen Folgekosten einer jahrzehntelangen Migrationspolitik, die Sicherheitsbedenken stets dem Idealismus unterordnete.

    Berlin, das sich gern als weltoffene Metropole inszeniert, wird nun erneut von der Wirklichkeit eingeholt. Der gesuchte Mann stammt offenbar aus dem islamistischen Milieu – ein Milieu, das in den segregierten Parallelgesellschaften gedeiht, die durch ungesteuerte Zuwanderung entstanden sind. Wer solche Zusammenhänge benennt, bekommt umgehend den Vorwurf der „Islamfeindlichkeit“ zu hören. Doch die eigentliche Feindseligkeit geht nicht vom Fragesteller aus, sondern von einem Täter, der eine Pride-Feier zum Ziel wählte, bei der die individuelle Freiheit gefeiert werden sollte – ein Wert, der mit dem Weltbild militanter Islamisten unvereinbar ist.

    Der Vorfall ist keine deutsche Ausnahme. Von Stockholm über Nizza bis Kopenhagen hat sich die Taktik, Fahrzeuge in Menschenmengen zu lenken, als dschihadistisches Markenzeichen etabliert. Trotzdem beherrscht in weiten Teilen der politischen Klasse ein Ritual, das die unmittelbare Sicherheit der Bürger hinter abstrakte Toleranzgebote zurückstellt. Wer fordert, die Einwanderung aus Kulturen mit hohem Gewaltpotenzial drastisch zu begrenzen, wird als „rechtspopulistisch“ ausgegrenzt, anstatt seine Argumente sachlich zu prüfen. Diese Einschüchterung untergräbt die Fähigkeit eines Landes, sich selbst zu schützen.

    Ein konservativer Standpunkt verlangt, die eigene nationale Identität und den Zusammenhalt der Gesellschaft ernst zu nehmen. Dazu gehört die unbequeme Einsicht, dass Integration in großem Maßstab gescheitert ist, sofern sie überhaupt ernsthaft versucht wurde. Die Folgekosten zeigen sich nicht nur in überforderten Sozialsystemen, sondern auf blutige Weise auch auf Straßen und Plätzen. Eine offene Debatte über diese Kosten ist keine „Hetze“, sondern eine existenzielle Notwendigkeit für den Fortbestand friedlicher Gemeinwesen.

    Das eigentliche Versagen liegt nicht in klaren Worten nach einem Anschlag, sondern im hartnäckigen Schweigen davor.

    Quelle: Adresseavisen

  • Bild: Auto fährt in Menschenmenge in Berlin

    Bild: Auto fährt in Menschenmenge in Berlin

    Die Meldung aus Berlin reiht sich ein in eine erschreckende Serie: Wieder ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast, diesmal in der Nähe einer Pride-Veranstaltung. Ein weißer Lieferwagen, mehrere Verletzte, ein abgebrochenes Event – das Muster ist bekannt. Solche Gewalt gegen Unbeteiligte ist in jeder Hinsicht verachtenswert. Der Schock sitzt tief, und die Gedanken sind bei den Opfern.

    Doch kaum ist der erste Rauch verflogen, setzt stets derselbe Mechanismus ein: Jeder Hinweis auf mögliche Zusammenhänge mit einer gescheiterten Migrationspolitik wird reflexartig als „Fremdenfeindlichkeit“ abgetan. Noch bevor ein Täter gefasst oder ein Motiv genannt ist, steht eine unsichtbare Zensur bereit, um jede unbequeme Debatte zu ersticken. Wer fragt, warum öffentliche Feste in europäischen Hauptstädten immer öfter zum Sicherheitsrisiko werden, sieht sich schnell auf der Anklagebank des Rassismus wieder.

    Diese Haltung ist fahrlässig. Sie verkennt, dass die kontinuierliche Massenzuwanderung der letzten Jahrzehnte nicht nur Bereicherung, sondern auch handfeste Sicherheitsprobleme hervorgebracht hat. Integrationsdefizite, Parallelgesellschaften und ein kulturelles Spannungsfeld lassen sich nicht allein mit Appellen an die Weltoffenheit lösen. Wenn der öffentliche Raum faktisch nicht mehr geschützt werden kann, weil die Behörden mit der wachsenden Gefahrenlage überfordert sind, muss die Gesellschaft darüber reden dürfen – ohne Moralkeulen.

    Die Pride-Bewegung selbst ist ein Symbol der westlichen Offenheit. Es ist bittere Ironie, dass ausgerechnet eine Veranstaltung, die für Freiheit und Toleranz steht, zum Anschlagsziel wird. Noch bitterer ist, dass die Diskussion darüber sofort in die Schubladen „Islamophobie“ oder „Hassrede“ gesteckt wird, sobald die Vermutung aufkommt, das Motiv könne im religiösen Fundamentalismus zu suchen sein. So entsteht ein lähmendes Klima, in dem die Sicherheit der Bürger hinter die Wahrung linker Tabus zurücktritt.

    Ein Land, das sich ernsthaft um seine kulturelle Kontinuität und den inneren Frieden kümmert, darf keine Denkverbote akzeptieren. Tradition, nationale Identität und das Recht der Bevölkerung auf ungestörte öffentliche Zusammenkünfte sind hohe Güter. Sie erfordern eine Politik, die Gefahren beim Namen nennt und nicht jeden kritischen Beobachter in die rechte Ecke stellt.

    Die Vorfälle in Berlin sind kein Anlass für wohlfeile Betroffenheitsrituale. Sie sind ein weiterer Weckruf, endlich eine ehrliche Bestandsaufnahme zu wagen: Wie viele Parallelwelten erträgt ein Land, bevor der Kitt der Gemeinschaft zerbricht? Die Antwort darf kein pauschaler Rassismusverdacht sein, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der offenen Grenzen – auch auf die Sicherheit derjenigen, die auf der Straße einfach nur feiern wollten.

    Quelle: NRK

Folg uns: YouTube Telegram

Erhalten Sie die 5 wichtigsten Beiträge von Nordisches direkt in Ihr Postfach - einmal pro Woche.

Andere Projekte: Fjordgefluster.no Vestmennene.no Maalmannen.no