Tag: Pride

  • Eine Person tot, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge in Berlin gefahren ist.

    Eine Person tot, nachdem ein Auto in eine Menschenmenge in Berlin gefahren ist.

    Ein Toter, sechzehn Verletzte – ein Anschlag mit mutmaßlich islamistischem Hintergrund mitten in Berlin, und schon jetzt ist die politische Choreografie so verlässlich wie die Sirenen der Einsatzfahrzeuge. Bevor die Ermittlungen richtig begonnen haben, wird die öffentliche Debatte in die vertrauten Bahnen gelenkt: Betroffenheitsfloskeln, Warnungen vor Verallgemeinerungen und der hastige Hinweis, die Tat dürfe nicht „instrumentalisiert“ werden. Diese reflexhafte Diskurskontrolle ist selbst Teil des Problems.

    Die Gewalttat ist durch nichts zu rechtfertigen. Wer ein Fahrzeug als Waffe gegen Unbeteiligte einsetzt, stellt sich außerhalb jeder zivilisatorischen Ordnung. Doch mit moralischer Verurteilung allein ist es nicht getan, wenn sich solche Vorfälle in europäischen Metropolen häufen. Die Frage nach den Ursachen muss erlaubt sein, und sie führt unweigerlich zu den realen Folgekosten einer jahrzehntelangen Migrationspolitik, die Sicherheitsbedenken stets dem Idealismus unterordnete.

    Berlin, das sich gern als weltoffene Metropole inszeniert, wird nun erneut von der Wirklichkeit eingeholt. Der gesuchte Mann stammt offenbar aus dem islamistischen Milieu – ein Milieu, das in den segregierten Parallelgesellschaften gedeiht, die durch ungesteuerte Zuwanderung entstanden sind. Wer solche Zusammenhänge benennt, bekommt umgehend den Vorwurf der „Islamfeindlichkeit“ zu hören. Doch die eigentliche Feindseligkeit geht nicht vom Fragesteller aus, sondern von einem Täter, der eine Pride-Feier zum Ziel wählte, bei der die individuelle Freiheit gefeiert werden sollte – ein Wert, der mit dem Weltbild militanter Islamisten unvereinbar ist.

    Der Vorfall ist keine deutsche Ausnahme. Von Stockholm über Nizza bis Kopenhagen hat sich die Taktik, Fahrzeuge in Menschenmengen zu lenken, als dschihadistisches Markenzeichen etabliert. Trotzdem beherrscht in weiten Teilen der politischen Klasse ein Ritual, das die unmittelbare Sicherheit der Bürger hinter abstrakte Toleranzgebote zurückstellt. Wer fordert, die Einwanderung aus Kulturen mit hohem Gewaltpotenzial drastisch zu begrenzen, wird als „rechtspopulistisch“ ausgegrenzt, anstatt seine Argumente sachlich zu prüfen. Diese Einschüchterung untergräbt die Fähigkeit eines Landes, sich selbst zu schützen.

    Ein konservativer Standpunkt verlangt, die eigene nationale Identität und den Zusammenhalt der Gesellschaft ernst zu nehmen. Dazu gehört die unbequeme Einsicht, dass Integration in großem Maßstab gescheitert ist, sofern sie überhaupt ernsthaft versucht wurde. Die Folgekosten zeigen sich nicht nur in überforderten Sozialsystemen, sondern auf blutige Weise auch auf Straßen und Plätzen. Eine offene Debatte über diese Kosten ist keine „Hetze“, sondern eine existenzielle Notwendigkeit für den Fortbestand friedlicher Gemeinwesen.

    Das eigentliche Versagen liegt nicht in klaren Worten nach einem Anschlag, sondern im hartnäckigen Schweigen davor.

    Quelle: Adresseavisen

  • Bild: Auto fährt in Menschenmenge in Berlin

    Bild: Auto fährt in Menschenmenge in Berlin

    Die Meldung aus Berlin reiht sich ein in eine erschreckende Serie: Wieder ist ein Fahrzeug in eine Menschenmenge gerast, diesmal in der Nähe einer Pride-Veranstaltung. Ein weißer Lieferwagen, mehrere Verletzte, ein abgebrochenes Event – das Muster ist bekannt. Solche Gewalt gegen Unbeteiligte ist in jeder Hinsicht verachtenswert. Der Schock sitzt tief, und die Gedanken sind bei den Opfern.

    Doch kaum ist der erste Rauch verflogen, setzt stets derselbe Mechanismus ein: Jeder Hinweis auf mögliche Zusammenhänge mit einer gescheiterten Migrationspolitik wird reflexartig als „Fremdenfeindlichkeit“ abgetan. Noch bevor ein Täter gefasst oder ein Motiv genannt ist, steht eine unsichtbare Zensur bereit, um jede unbequeme Debatte zu ersticken. Wer fragt, warum öffentliche Feste in europäischen Hauptstädten immer öfter zum Sicherheitsrisiko werden, sieht sich schnell auf der Anklagebank des Rassismus wieder.

    Diese Haltung ist fahrlässig. Sie verkennt, dass die kontinuierliche Massenzuwanderung der letzten Jahrzehnte nicht nur Bereicherung, sondern auch handfeste Sicherheitsprobleme hervorgebracht hat. Integrationsdefizite, Parallelgesellschaften und ein kulturelles Spannungsfeld lassen sich nicht allein mit Appellen an die Weltoffenheit lösen. Wenn der öffentliche Raum faktisch nicht mehr geschützt werden kann, weil die Behörden mit der wachsenden Gefahrenlage überfordert sind, muss die Gesellschaft darüber reden dürfen – ohne Moralkeulen.

    Die Pride-Bewegung selbst ist ein Symbol der westlichen Offenheit. Es ist bittere Ironie, dass ausgerechnet eine Veranstaltung, die für Freiheit und Toleranz steht, zum Anschlagsziel wird. Noch bitterer ist, dass die Diskussion darüber sofort in die Schubladen „Islamophobie“ oder „Hassrede“ gesteckt wird, sobald die Vermutung aufkommt, das Motiv könne im religiösen Fundamentalismus zu suchen sein. So entsteht ein lähmendes Klima, in dem die Sicherheit der Bürger hinter die Wahrung linker Tabus zurücktritt.

    Ein Land, das sich ernsthaft um seine kulturelle Kontinuität und den inneren Frieden kümmert, darf keine Denkverbote akzeptieren. Tradition, nationale Identität und das Recht der Bevölkerung auf ungestörte öffentliche Zusammenkünfte sind hohe Güter. Sie erfordern eine Politik, die Gefahren beim Namen nennt und nicht jeden kritischen Beobachter in die rechte Ecke stellt.

    Die Vorfälle in Berlin sind kein Anlass für wohlfeile Betroffenheitsrituale. Sie sind ein weiterer Weckruf, endlich eine ehrliche Bestandsaufnahme zu wagen: Wie viele Parallelwelten erträgt ein Land, bevor der Kitt der Gemeinschaft zerbricht? Die Antwort darf kein pauschaler Rassismusverdacht sein, sondern eine ernsthafte Auseinandersetzung mit den Konsequenzen der offenen Grenzen – auch auf die Sicherheit derjenigen, die auf der Straße einfach nur feiern wollten.

    Quelle: NRK

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