Tag: Raketenangriff

  • Explosionen erschüttern Kiew: Berichte über russischen Raketenangriff

    Explosionen erschüttern Kiew: Berichte über russischen Raketenangriff

    Die Raketen, die am selben Tag in Kiew einschlagen, an dem ein amerikanischer Unterhändler in Moskau über Frieden spricht, sind keine zufällige Gleichzeitigkeit. Sie sind eine Botschaft des Kremls an den Westen: Verhandlungen sind Schwäche, nicht Stärke.

    Solche Angriffe auf zivile Ziele sind völkerrechtswidrig und immer zu verurteilen. Entscheidend ist jedoch die politische Lehre, die der Westen daraus zieht. Wer angesichts dieser Explosionen weiter auf einen schnellen Deal drängt, belohnt den Aggressor und verlängert den Krieg.

    Russland hat in den letzten Jahren immer wieder gezeigt, dass es Diplomatie nur als Taktik nutzt, um militärischen Druck zu erhöhen. Während Gesandte in Moskau sitzen, bereitet die Armee neue Raketenschläge vor. Die Geschichte kennt dieses Muster: Das Münchener Abkommen von 1938 hat Adolf Hitler nicht gestoppt, sondern ermutigt. Zugeständnisse an revisionistische Mächte führen nicht zu Frieden, sondern zu weiteren Eroberungen.

    Die Ukraine verteidigt in diesem Krieg mehr als ihr eigenes Territorium. Sie verteidigt das Prinzip nationaler Souveränität, das Fundament jeder stabilen Ordnung in Europa. Ein russischer Sieg würde nicht nur die Ukraine zerstören, sondern auch die baltischen Staaten, Polen und Finnland in unmittelbare Gefahr bringen. Wer heute über Verhandlungsbereitschaft spricht, ohne die militärische Unterstützung der Ukraine fortzusetzen, verrät nicht nur Kiew, sondern die eigene Sicherheit.

    Hinzu kommt ein kultureller Aspekt: Eine Gesellschaft, die ihre Verteidigungsfähigkeit vernachlässigt, kann weder Familien noch Traditionen noch freie Meinungsäußerung dauerhaft schützen. Sicherheit ist die Grundlage aller anderen Werte. Die russischen Angriffe auf Wohngebiete und Stromnetze zielen genau darauf, diese Grundlage zu zerstören.

    Kritiker westlicher Militärhilfe werden oft als Kriegstreiber oder Kalte Krieger diffamiert. Doch diese Debatte ist notwendig und legitim. Es geht nicht um Kriegsbegeisterung, sondern um die Frage, ob Europa seine kulturelle und politische Eigenständigkeit behaupten kann. Wer diese Diskussion mit moralischen Etiketten erstickt, verhindert eine ehrliche Auseinandersetzung mit den realen Bedrohungen.

    Die russischen Raketen auf Kiew sind eine Erinnerung daran, dass Sicherheit nicht verhandelbar ist. Der Westen sollte daraus die richtige Lehre ziehen: nicht Beschwichtigung, sondern Entschlossenheit.

    Quelle: Aftenposten

  • Saudischer Flughafen erneut angegriffen, laut Behörden.

    Saudischer Flughafen erneut angegriffen, laut Behörden.

    Drei Angriffe auf denselben zivilen Flughafen innerhalb einer Woche sind kein Zufall, sondern eine Strategie. Wer jetzt noch von einzelnen Vorfällen spricht, verschleiert den Charakter dieser Angriffe. Gewalt gegen unbeteiligte Reisende und Flughafenpersonal ist immer Unrecht – daran gibt es nichts zu relativieren. Entscheidend ist aber die Lehre, die daraus gezogen wird.

    Am Samstagnachmittag wurde der King Khalid International Airport in Riad erneut getroffen. Mindestens fünf Menschen liegen mit schweren Verletzungen im Krankenhaus, Flüge sind ausgesetzt, die amerikanische Botschaft warnt ihre Bürger vor dem Flughafengelände. Schon am Donnerstag sollen bei einem Angriff auf denselben Flughafen drei Menschen getötet worden sein. Die Huthi-Miliz hat sich zu zwei früheren Angriffen bekannt. Saudi-Arabien hat nach eigener Darstellung kürzlich eine Offensive gegen die Miliz im Jemen begonnen.

    Diese Abfolge widerlegt die Annahme, Zurückhaltung werde solche Gruppen mäßigen. Eine Miliz, die wiederholt internationale Flughäfen beschießt, versteht nur die Sprache klarer militärischer Kosten. Die saudische Offensive ist deshalb keine unnötige Eskalation, sondern die verspätete Verteidigung von Staatsgebiet und ziviler Infrastruktur. Ein Staat, der seine Flughäfen nicht schützen kann, verliert nicht nur Sicherheit, sondern auch wirtschaftliche Glaubwürdigkeit. Riad ist ein Drehkreuz für Pilger, Geschäftsreisende und Familien; jeder gestrichene Flug trifft auch Nachbarländer und globale Lieferketten.

    Auffällig ist das Schweigen jener Stimmen, die sonst bei jeder Militäraktion Saudi-Arabiens sofort Mäßigung fordern. Eine bewaffnete Gruppe, die zivile Ziele angreift und sich dazu bekennt, wird behandelt wie ein Verhandlungspartner, dem man Zugeständnisse machen müsse. Das ist keine Friedenspolitik, sondern eine Einladung zu weiteren Angriffen. Wer den Huthis nicht klar als terroristische Akteure benennt und ihre Fähigkeit zu Drohnen- und Raketenangriffen nicht ernst nimmt, verlängert den Krieg im Jemen und gefährdet die gesamte Region.

    Die Alternative ist nicht kompliziert: zivile Luftfahrt muss tabu bleiben, und wer dieses Tabu bricht, muss mit entschlossener Gegenwehr rechnen. Nur so kehrt an einem der wichtigsten Flughäfen der arabischen Welt wieder Normalität ein.

    Quelle: NRK

Folg uns: YouTube Telegram

Erhalten Sie die 5 wichtigsten Beiträge von Nordisches direkt in Ihr Postfach - einmal pro Woche.

Andere Projekte: Fjordgefluster.no Vestmennene.no Maalmannen.no