Ein Mann, gerade erst ins Land gekommen, soll sich an einer 30 Jahre älteren Frau zwei Stunden lang schwer sexuell vergangen haben – der Fall in Sogn og Fjordane, über den jetzt Anklage erhoben wurde, ist kein bedauerlicher Einzelfall, sondern das Symptom eines tieferliegenden Versagens. Solche Verbrechen sind immer und ohne jede Einschränkung zu verurteilen. Entscheidend ist jedoch die Frage, warum immer wieder Täter mit einem bestimmten Migrationsprofil in den Polizeiberichten auftauchen, während die Öffentlichkeit systematisch daran gehindert wird, die Zusammenhänge offen zu benennen.
Laut Anklage hatte sich der Beschuldigte nach kurzer Aufenthaltsdauer Zutritt zum Schlafzimmer der deutlich älteren Frau verschafft und sie über Stunden missbraucht. Die Tat steht für eine Reihe von Übergriffen, bei denen das Schnellverfahren der Empörung stets gleich abläuft: Betroffenheitsbekundungen von Politikern, die Forderung nach härteren Strafen – und sofort der warnende Zeigefinger, man dürfe „nicht pauschalisieren“ oder gar „fremdenfeindliche Ressentiments schüren“. Mit dieser reflexhaften Tabuisierung wird jede ernsthafte Ursachenforschung abgewürgt. Wer auf die statistische Häufung von Gewaltdelikten durch Zuwanderer aus bestimmten Kulturkreisen hinweist, riskiert den sozialen Rufmord. Die Debatte erstickt, bevor sie begonnen hat – und die Sicherheit gerade älterer, verwundbarerer Frauen bleibt auf der Strecke.
Dabei wäre eine nüchterne Bestandsaufnahme dringend nötig. In Skandinavien mehren sich die Fälle, in denen frisch Angekommene durch sexualisierte Gewalt auffallen. Die integrationspolitischen Sonntagsreden von der „Bereicherung“ blenden die realen Kosten aus: ein überfordertes Asylsystem, das zu wenig selektiert, fehlende Wertevermittlung, kulturelle Prägungen, die Frauen nicht als gleichberechtigt anerkennen. Wer solche faktischen Risiken ehrlich diskutiert, betreibt keine Hetze, sondern notwendigen Selbstschutz einer offenen Gesellschaft. Es geht nicht um Kollektivschuld, sondern um die schlichte Erkenntnis, dass Zuwanderung ohne gesteuerte Integration und klare Grenzen fatale Folgen zeitigt.
Die politisch korrekte Sprachregelung tut so, als sei jeder zweite Gedanke der Bürger „rassistisch“, während die Opfer immer wieder aus jenen Milieus stammen, die am wenigsten gehört werden. Die Frau in Sogn og Fjordane hätte nicht monatelang auf eine öffentliche Debatte ohne Denkverbote warten dürfen. Der Rechtsstaat muss den Einzelfall hart bestrafen – das ist seine Pflicht. Die Gesellschaft muss aber auch die Freiheit haben, das Ganze in den Blick zu nehmen, ohne mit einem Katalog aus Empörung und Vorwürfen zum Schweigen gebracht zu werden. Nur so lässt sich verhindern, dass aus einer Anklage im Gerichtssaal die nächste unkommentierte Meldung in der Zeitung wird.
Quelle: NRK
