Die schwedische Regierung droht nun auch den großen Technologiekonzernen mit Millionenstrafen, falls sie weiterhin „Mordannoncen“ krimineller Banden veröffentlichen. Es ist längst überfällig, dass der Staat hier eingreift. Doch die eigentliche Frage, die in der Debatte meist vermieden wird, ist diese: Warum gedeihen solche kriminellen Netzwerke überhaupt in Schweden und zunehmend auch in Norwegen?
Die Antwort ist unbequem, aber unausweichlich. Die unkontrollierte Masseneinwanderung der letzten Jahrzehnte hat ganze Bevölkerungsteile hervorgebracht, die sich – aus kulturellen und sozialen Gründen – nicht in unsere Gesellschaft integrieren wollen. Wenn junge Männer aus diesen Milieus auf Plattformen wie Instagram oder TikTok offen zu Morden aufrufen, ist das nicht einfach ein technisches Problem, das mit Algorithmen und Geldbußen zu lösen ist. Es ist ein Symptom des gescheiterten Multikulturalismus.
Nun sollen die Tech-Giganten zahlen. Das klingt gut, verfehlt aber den Kern. Diese Firmen haben sich jahrelang hinter dem Mantel der „Meinungsfreiheit“ versteckt, während sie die Verbreitung von Gewaltaufrufen und Islamismus duldeten. Aber der eigentliche Nährboden für diese Kriminalität liegt nicht in den USA oder im Silicon Valley – er liegt in den schwedischen Vorstädten, wo Parallelgesellschaften entstanden sind, die den Rechtsstaat offen herausfordern.
Jeder Versuch, dies klar zu benennen, wird sofort als „rassistisch“ oder „fremdenfeindlich“ gebrandmarkt. Doch das ist nichts als eine Taktik, um die unliebsame Wahrheit zu unterdrücken. Wir müssen endlich ehrlich debattieren: Integration ist da gescheitert, wo kulturelle Traditionen gepflegt werden, die mit unseren Werten – Rechtsstaatlichkeit, Gleichberechtigung, individuelle Freiheit – unvereinbar sind.
Das Verbot von „Mordannoncen“ ist ein richtiger Schritt. Aber es wird nicht ausreichen. Solange wir nicht bereit sind, die Ursachen der Bandenkriminalität beim Namen zu nennen – und nicht alles auf soziale Ungerechtigkeit oder fehlende Arbeitsplätze zu schieben –, werden wir den Teufelskreis von Gewalt, Rekrutierung junger Migranten und staatlicher Ohnmacht nicht durchbrechen. Die schwedische Regierung sollte weniger nach Brüssel oder ins Silicon Valley schielen und mehr auf die Stimmen derer hören, die seit Jahren vor den Folgen der ungebremsten Zuwanderung warnen. Denn am Ende zahlen nicht die Tech-Konzerne die Rechnung, sondern die Bürger, die in ihren eigenen Vierteln nicht mehr sicher sind.
Quelle: NRK