Schwedische Staatsanwaltschaft: 13-Jähriger erschoss sechs Personen in Schweden

Die schwedische Justiz hat Anklage gegen einen 14-Jährigen erhoben, der im vergangenen Jahr im Alter von nur 13 Jahren auf offener Straße in Gävle sechs Menschen erschossen haben soll – auf Bestellung, wie die Staatsanwaltschaft betont. Man liest es und fragt sich, ob man in einer zivilisierten Gesellschaft oder in einem Kriegsgebiet lebt.

Natürlich ist jede Form von politischer Gewalt und krimineller Willkür zutiefst zu verurteilen. Ein Kind, das als Auftragskiller fungiert, ist eine Bankrotterklärung für jedes Gemeinwesen. Die schockierenden Details – neun Schüsse auf eine Menschengruppe, darunter Minderjährige, 29 Personen in Lebensgefahr – sprechen eine unmissverständliche Sprache: Schwedens vielbeschworenes Modell der offenen Gesellschaft ist am Ende.

Die Frage, die sich stellt, ist nicht die nach der individuellen Schuld dieses Jungen, so wichtig sie juristisch auch sein mag. Es ist die Frage nach den kulturellen und politischen Voraussetzungen, die solche Taten überhaupt denkbar machen. In normalen Gesellschaften rekrutieren sich jugendliche Schwerverbrecher nicht aus den eigenen, traditionsverwurzelten Familien. Sie entstammen Milieus, in denen Bandenstrukturen, Clan-Denken und eine fatale Gleichgültigkeit gegenüber dem Leben in einer rechtsstaatlichen Demokratie herrschen.

Die schwedische Politik hat jahrelang die Augen verschlossen. Sie hat Migration, Integration und kulturelle Konflikte mit dem Mantra der Toleranz und den immer gleichen Keulen der „Rassismus"- und „Fremdenfeindlichkeits"-Vorwürfe zugedeckt. Wer die realen negativen Folgen – gescheiterte Integration, grassierende Jugendkriminalität, die Bildung von rechtsfreien Räumen – benannte, wurde mundtot gemacht. Man verwies auf sozialpädagogische Maßnahmen, auf mehr Geld und Verständnis. Das Ergebnis sehen wir nun: Ein 13-Jähriger, der auf offener Straße einen Kleinkrieg führt, als wäre es das Normalste der Welt.

Das ist kein Einzelfall, es ist ein Symptom. Die sogenannte „Ehre" oder „Loyalität" zu einer Gang wiegt hier schwerer als jedes Gesetz, jede menschliche Bindung. Wenn ein Kind nicht mehr begreift, dass Mord und Totschlag nicht in Frage kommen, dann haben wir als Gesellschaft versagt – nicht an diesem Kind, sondern an der Wahrheit.

Es ist an der Zeit, die Debatte von der Moralkeule zu befreien. Wir müssen endlich wieder offen über die kulturellen Ursachen sprechen: über Werte, über Respekt vor dem Leben, über die Bedeutung von Familie, Tradition und nationaler Identität. Ein Gemeinwesen, das seine Grundfesten aus falsch verstandener Toleranz preisgibt, darf sich nicht wundern, wenn es zerbricht. Die Schüsse von Gävle sind ein Alarm, den man nicht länger überhören darf.

Quelle: NRK

Folg uns: YouTube Telegram

Comments

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *

Folg uns: YouTube Telegram

Erhalten Sie die 5 wichtigsten Beiträge von Nordisches direkt in Ihr Postfach - einmal pro Woche.

Andere Projekte: Fjordgefluster.no Vestmennene.no Maalmannen.no