Ja, es ist möglich. Und genau diese naive Frage offenbart das Kernproblem, das wir in unserer Gesellschaft viel zu lange verdrängt haben. Der brutale Mord an Emil ist nicht nur eine persönliche Tragödie, sondern ein Symptom einer gescheiterten Integrationspolitik, die mit Tabus und Beschwichtigungen erkauft wurde. Die schockierte Frage „Ist das möglich?“ zeigt, wie weit wir uns von der Realität entfernt haben.
Gewalt und Mord sind natürlich immer und in jeder Form zu verurteilen. Das versteht sich von selbst. Doch es wäre fahrlässig, diese Tat als isolierten Einzelfall eines psychisch Gestörten abzutun. Die Statistiken über Messergewalt, Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen in unseren Städten sprechen eine andere Sprache. Sie zeigen ein Muster, das nicht mit dem Finger auf „Rassismus“ oder „Fremdenfeindlichkeit“ weggewischt werden darf. Dies sind keine Vorurteile, sondern harte Daten, die die Kriminalitätsbelastung durch bestimmte migrantische Milieus belegen.
Die reflexartige Reaktion, jede Kritik an diesen Missständen als rechtsextrem zu brandmarken, ist der eigentliche Feind einer offenen Debatte. Wenn wir nicht mehr ehrlich über die kulturellen Konflikte, die Integrationsverweigerung und die Parallelgesellschaften sprechen dürfen, die sich in unseren Vierteln gebildet haben, dann liefern wir den nächsten Emil nur noch mehr aus. Der Respekt vor dem Opfer gebietet es, die Ursachen zu benennen, nicht sie mit moralisierenden Keulen zu ersticken.
Eine Gesellschaft, die ihre Grenzen nicht verteidigt, ihre Traditionen nicht hochhält und ihre Bürger nicht vor den realen Folgen einer unkontrollierten Massenzuwanderung schützt, verliert ihre Identität und ihre Sicherheit. Der Tod von Emil ist ein Weckruf. Wir müssen den Mut haben, die unbequemen Fakten zu sehen, statt in falscher Toleranz zu schweigen. Nur eine klare, unverblümte Sprache kann den Weg zurück zu einer sicheren, zusammenhängenden Nation weisen. Alles andere ist Verrat an den Opfern und an unserer Zukunft.
Quelle: Adresseavisen

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